Schmerzentstehung   Schmerzkreislauf   Der Ausweg   Behandlung

 

Die Schmerzentstehung

Der Begriff Athrose beschreibt zunächst den Verschleiß des Knorpels. Im Knorpel gibt es allerdings keine Nerven. Somit kann ein Knorpel an sich nicht wehtun. Was im Gelenk selbst schmerzen kann, sind die Gelenkkapsel oder die Knochenhaut. Doch diese beiden Strukturen sind eher selten ursächlich für Gelenkschmerzen verantwortlich.

 

In den meisten Fällen handelt es sich um Alarmschmerzen. Die Spannung auf das Gelenk wird so groß, dass der Körper Alarmschmerzen produziert, um Schaden zu verhindern. Zu betonen ist: In den meisten Fällen besteht noch kein Schaden – auch wenn es sich so anfühlt.

 

Wurden strukturelle Veränderungen gefunden, gilt es dennoch zu klären, ob diese wirklich die Ursache der Schmerzen sind. Erfahrungsgemäß sind sie es in den meisten Fällen nicht. Möglicherweise bestünden somit die Beschwerden nach einer evtl. Operation dieser strukturellen Veränderungen sogar weiter oder träten nach kurzer Zeit wieder auf.

 


Der Schmerzkreislauf

Die meisten Schmerzen (mehr als 90%) sind ein Alarmsignal des Körpers, um auf die überhöhte Spannung in der Gelenkumgebung zu reagieren. Der Körper macht uns also durch die Schmerzen auf ein Problem aufmerksam, damit die Ursachen beseitigt werden. Soweit macht das Sinn.

 

Es ergeben sich hier jedoch zwei Hürden:

  1. Die meisten Menschen wissen zu wenig um die wirklichen Ursachen von Schmerzen. Zudem kursieren viele Gerüchte und falsche Erklärungsmodelle.

  2. Wer begriffen hat, dass Bewegung der Schlüssel ist, sieht sich dennoch mit dem Problem konfrontiert, dass die Schmerzen zu stark sind, um sie einfach zu ignorieren. Dies wäre auch nicht der richtige Weg. Sie sollten diese natürliche Grenze in keinem Fall überschreiten.

     

Wer dem Schmerz jedoch ausweicht, vergrößert damit das Problem: Der Aktionsradius wird nach und nach kleiner und der Schmerz letztendlich größer.

 


Der Weg aus dem Schmerzkreislauf

Als Grundsatz gilt: Lernen Sie, auf Ihren Körper zu hören. Bewegen Sie sich. Bleiben Sie jedoch unbedingt unter dem starken Schmerzbereich, in dem Sie reflektorisch gegen spannen oder die Luft anhalten würden.

 

Es geht indes nicht nur darum, dass Sie sich bewegen, sondern auch welche Bewegungen Sie wie machen.

 

Die meisten Schmerzen lösen Sie, wenn Sie die Bereiche beleben, die zu eng und zu kurz geworden sind. Die wahren Ursachen für die meisten Schmerzen im Bewegungssystem liegen in der zu kleinen, der fehlenden und/oder der einseitigen Bewegung der Gelenke.

 

Mit der Liebscher & Bracht Schmerzbehandlung vereinfachen Sie Ihren persönlichen Heilungsprozess.

 

Wenn Sie mehr über die Schmerzentstehung wissen wollen, können Sie an einem meiner Vorträge und Workshops teilnehmen und schauen Sie sich das kurze Video dazu an.

 


Behandlung nach Liebscher & Bracht

Für die Behandlung eines Schmerzzustandes haben sich durchschnittlich 2 bis 5 Behandlungen bewährt.

Dabei setzt sich eine Liebscher & Bracht - Schmerzbehandlung aus 3 Anteilen zusammen.

 

Schritt 1:

Nach der Anamnese, bei welcher ich mir ein Bild von Ihrem Anliegen mache, wende ich zunächst die spezielle Liebscher & Bracht - Osteopressur an. Hiermit wird der Schmerz im Gehirn heruntergeschaltet. Gleichzeitig können wir erkennen, ob es sich bei Ihnen - wie bei ca. 90% aller Patienten - um einen Alarmschmerz handelt, oder ob andere Ursachen für die Schmerzen verantwortlich sind.

 

Schritt 2:
Danach zeige ich Ihnen, wie Sie die Faszienrollmassage richtig durchführen. Hiermit bereiten Sie die Faszie vor und machen sie etwas geschmeidiger. Zudem unterstützen Sie Ihren Körper, Stoffwechsel-Endprodukte besser abzutransportieren.

 

Schritt 3:
Die erlangte Schmerzfreiheit sichern Sie sich langfristig, indem Sie Ihrem Gelenk durch gezielte Übungen mehr Raum und Entspannung geben. Alle Übungen Ihres individuellen Übungsprogramms gehen wir gemeinsam durch, sodass Sie diese Übungen zu Hause selbständig ausführen können.

So reduzieren Sie die Spannung auf das Gelenk dauerhaft.

 

In diesem Video ist die Vorgehensweise noch einmal erklärt.

 

Wenn Sie mehr über die Liebscher- und Bracht Schmerztherapie erfahren möchten, vereinbaren Sie hier einen gratis Informationstermin oder rufen Sie mich an.

 

 

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